Donnerstag, 6. November 2008

Überrgepäck und Sondergepäck

Was ist Übergepäck?

Was passiert, wenn das Gepäck die vorgegebene Gewichtsbeschränkung übersteigt? Wenn man Zweifel daran hat, ob die von der Fluggesellschaft festgesetzte Freigepäckgrenze eingehalten wird, so sollte man sein Gepäck vorab schon zu Hause zum Beispiel unter hilfenahme einer Personenwaage wiegen. Zu Hause ist es einfacher, Übergepäck loszuwerden. Im Regelfall zeigen sich die Fluggesellschaften bei wenigen Kilos über dem Limit noch recht kulant, ein Rechtsanspruch besteht aber nicht einmal dann, wenn dieselbe Menge auf dem Hinflug kostenfrei befördert wurde. Sollte das Gesamtgewicht die Freigepäckgrenze massiv überschreiten, wird die Fluggesellschaft Übergepäck berechnen. Die Raten hierfür sind sehr hoch und können schnell den eigentlichen Ticketpreis erreichen. Außerdem sollte Übergepäck immer vorab bei der Fluggesellschaft angemeldet werden. Eine Faustregel besagt der Preis pro Kilo errechnet sich aus 1,5 % des Tarif des einfachen Business Oneway Flugpreises.

So berechnet z.B. Air France auf dem Nonstopflug Berlin-Paris pro kg Übergepäck und Richtung z.Z. ca. 11 EUR. Emirates berechnet für einen Umsteigeflug von Frankfurt über Dubai nach Johannesburg gar ca. 48 EUR pro kg Übergepäck je Richtung.

Manchmal ist es daher ratsamer schwere Gegenstände, z.B. Bücher vorab per Paket/Spedition zu senden.


Sondergepäck

Die Beförderung von Haustieren, Sportgeräten (Tauchausrüstung, Fahrrad, Surfbrett) unterliegt unterschiedlichen Bedingungen je nach Fluggesellschaft. Allen gemein ist, dass Sondergepäck anmeldepflichtig ist. Ihr Reisebüro übernimmt die Anmeldung für Sie. Dafür werden aber zwingend Details wie Abmessungen (Länge x Höhe x Breite) und Gewicht benötigt. Sie können sich aber auch direkt mit der Fluggesellschaft in Verbindung setzen und sich über anfallende Kosten genau informieren.

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