Dienstag, 11. November 2008

Billigflüge mit Lowcost Carrier (LCC)

Billigflüge von Fluggesellschaften wie tui.fly, Air Berlin und Norwegian kann man im Preisvergleich direkt im Internet buchen.



Es lohnt sich immer so früh wie möglich eine Billigflugbuchung abzuschließen. Anders als bei Charter- oder Linienflugbuchungen übernimmt die Airline selbst die Abwicklung. Die Bezahlung wird nicht über ein Reisebüro bzw. einen Reisemittler veranlasst. Daher lassen sich die sogenannten nofrill Carrier ("ohne Schnickschnack") auch nur mit Kreditkarte und im Internet buchen. Diese Fluggesellschaften sparen somit die gesamte Infrastruktur, die andere Airlines bezahlen. Desweiteren waren die Billigfluggesellschaften die Vorreiter, wenn es ums ticketlose Reisen geht. Die Flugscheine wurden erst am Flughafen erstellt, in den Anfängen gab es lediglich Quittungen.

Desweiteren lassen sich diese Airlines sämtliche Sonderleistungen wie Essen Sitzplatzreservierungen oder Gepäckbeförderung, wenn es überhaupt angeboten wird, auch bezahlen.

Mit den "Kampfpreisen" unterbieten die Billigflieger auch die Deutsche Bahn, so das diese ihr Preissystem im Fernverkehr komplett ändern und überarbeiten musste.

Ein Manko der Lowcost Carrier ist, das sie häufiger relativ kleine Flughäfen, die weit außerhalb der Metropolen liegen anfliegen und damit noch relativ weite Strecken auf dem Landweg, mit verbundenen Transferkosten, zurückgelegt werden müssen.

Häufig ist auch der Sitzabstand innerhalb der Maschine etwas geringer als bei den üblichen Airlines im Charter- und Linienflugbereich.

Ein besonders positiver Aspekt entsteht für die Metropolen, die von den Billigfluggesellschaften angeflogen werden. Dort boomt der Tourismus und die Hotelbranche freut sich.



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