Donnerstag, 6. November 2008

Flugzeitenänderungen

Wenn Reisebüros Informationen über Flugzeitenänderungen an Kunden weiterleiten entsteht leider häufig ein angespanntes Verhältnis zwischen Kunden und Reisebüro. Das Reisebüro hat eine Flugzeitenveränderung nicht zu vertreten und leitet die Information lediglich weiter. Viele Kunden hört man dann trotzdem sagen in dem Reisebüro buche ich nicht mehr... welch Geistes Kind hört man da? Für das Reisebüro bedeutet ein sogenannter Scedulechange nur zusätzliche Arbeit, die weder vom Kunden noch von der Airline bezahlt wird.

Es nutzt auch keine Äußerung darüber das man mit einer bestimmten Fluggesellschaft nicht mehr fliegen wird. Jede Fluggesellschaft kann von Zeitenänderungen betroffen sein. Das hat mit der Auslastung von Flughäfen, von Maschinen und internen, finanzorientierten Beschlüssen innerhalb der Airline zu tun.

Ein Reisebüro sollte hier jedoch immer aufklären: Ist eine Zeitenänderung für den Kunden unzumutbar so hat die Airline die Pflicht, Alternativen mit dem Kunden auszuhandeln. Sollte keine Alternative dem Kunden zusagen oder die Airline hat keine Ausweichangebote, so hat der Kunde das Recht kostenfrei von der Buchung zurückzutreten. Jedoch hat der Reisende in den meisten Fällen kein Recht auf Schadensersatz, wenn er sich nun bei einer anderen Fluggesellschaft ein teureres Ticket kaufen muss.


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