Mittwoch, 26. November 2008

Krise in Bangkok Teil I - wer ist zuständig Reisebüro oder Airline

In Bangkok herrscht Chaos, der Flughafen ist geschlossen. Viele Tausende Urlauber sitzen wegen Großdemonstrationen am Airport und im Land fest. Fluggesellschaften haben ihre Flüge und Reiseveranstalter ihre Touren gestrichen.

Die politische Krise in Thailand hat viele Reiseveranstalter dazu veranlasst Flüge nach und über Bangkok abzusagen. Der Internationale Flughafen Bangkok wird noch den gesamten heutigen Tag geschlossen bleiben. Tausende Urlauber sitzen nun in der thailändischen Hauptstadt fest und müssen in Hotels die Entwicklung der Dinge abwarten. Laut zweier lokaler Fernsehsender sei eine Granate in die Reihen der Regierungsgegner geworfen worden. Es gab dabei wohl 3 Verletzte.

Die Fluggesellschaften (im Besonderen die Airline Emirates) hat bislang, für den heutigen Tag, die Flüge nach Bangkok gestrichen und storniert für die Kunden deren Buchungen. Jedoch macht es sich die Airline relativ leicht, indem sie die Kunden an die Reisebüros verweist. Hier ist jedoch die Airline in der Pflicht Alternativen aufzuzeigen - sei es durch Umbuchung, kostenfreie Stornierung oder ein wie auch immer anders geartetes Prozedere.

Kunden sollten am Airport gleich bei der Airline um Klärung drängen und sich nicht vertrösten lassen. Die Reisebüros sind lediglich Mittler und können nur die Bedingungen, die die Fluggesellschaften bestimmen, an die Kunden weitergeben. Oft scheuen Airline Mitarbeiter jedoch davor zurück, Kunden schlechte Auskünfte geben zu müssen... Das soll und kann nicht von den Reisebüros übernommen werden. Hier gilt es, das dem Kunden klar gemacht wird, das die Zuständigkeit bei der Fluggesellschaft liegt, diese ist nämlich der Leistungsträger...


Wer ist nicht betroffen?

Reisende nach Phuket sind nicht von den Ausschreitungen betroffen. Auch der größte Reiseveranstalter TUI beschloss, dass vorerst die Flüge am heutigen Tag storniert werden. Es komme für die Betroffenen entweder eine Erstattung des vollen Reisepreises oder eine gebührenfreie Umbuchung in Frage. Weiterhin wird geprüft, wie sich die Situation in der Region entwickelt und weitere Maßnahmen notwendig machen könnte.





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