Sonntag, 21. Februar 2010

Flugzeitenänderung und Reisebüro Gebühren - was nun?

Leider hat jede Fluggesellschaft das Recht, beliebig oft die Flugzeiten zu ändern.

Dies ist teilweise den Ablugzeiten und Regelungen, die durch die Airports vorgegeben werden, geschuldet, so dass auch die Airlines hier oft kein direktes Verschulden trifft.

Das Reisebüro ist natürlich bemüht, gemeinsam mit der Airline eine annehmbare Lösung für den Kunden zu finden und den Fluggast so schnell wie möglich darüber zu informieren.

Im Falle einer gravierenden Änderung (ausgeschlossen sind geringfügige Änderungen in den Flugzeiten) gestattet die Fluggesellschaft in der Regel eine kostenfreie Rücknahme der ausgestellten Flugscheine, sollten die angebotenen Alternativen für den Passagier nicht akzeptabel sein.

Die Mehrkosten für die ggf. neu zu erwerbenden Flugscheine trägt die Fluggesellschaft jedoch nicht.

Da Reisebüros hier auch nur als Vermittler auftreten und keinen Einfluss auf Flugpläne haben, ist es sicher verständlich, dass diese Kosten nicht vom Reisebüro getragen werden.

Das bei Buchung angefallene Serviceentgelt erstatten Reisebüros im Falle einer Flugzeitenänderung allerdings nicht, da Änderung, wie beschrieben, nicht dem Vermittler anzulasten sind.

Das Serviceentgelt im Gesamtreisepreis, das vom Kunden gezahlt wird deckt u. a. die Personalkosten und wird nur erstattet, liegt die Ursache für eine Stornierung in nachweislich mangelnder Vermittlungsleistung durch das Büro.

Schlussendlich haben auch Reisemittler durch diese Änderungen in den Buchungen teilweise sehr hohe personelle Mehraufwände, die dem Büro selbst nicht erstattet werden, so dass eine Auszahlung der Entgelte im Falle der Stornierung nicht möglich ist.

Häufig nehmen Reisebüros den Flugschein kulanterweise bereits ohne weitere Entgelte zurück, so dass Kunden nicht weitere Kosten entstehen.



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